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Revision 8 vom 2008-11-04 14:30:21
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Autor: napoleon
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Revision 40 vom 2020-06-18 09:57:45
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Autor: manal
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= Drucken unter UNIX im Rechnerpool des FB3 =
Dieser Text beschreibt die Benutzung der öffentlichen Drucker im zentralen UNIX-Rechnerpool am Fachbereich 3. Die meisten Informationen und Hinweise gelten aber auch für die anderen (dezentralen) Drucker in den Arbeitsgruppen und Projekten des Fachbereichs.
## page was renamed from Drucker
= Drucken im Rechnerpool des FB3 =
Dieser Text beschreibt die Benutzung der öffentlichen Drucker im zentralen Rechnerpool am Fachbereich 3. Die meisten Informationen und Hinweise gelten aber auch für die anderen (dezentralen) Drucker in den Arbeitsgruppen und Projekten des Fachbereichs.

<<TableOfContents()>>
Zeile 5: Zeile 8:
Im zentralen Bereich des Rechnerpools im FB3 (Gebäude MZH, 0. Ebene) stehen zwei schwarz-weiß Laserdrucker vom Typ HP !LaserJet 4300DTN und ein Farb-Laserdrucker des Typs HP Color !LaserJet 4600DN. Diese Drucker können von den Benutzern des FB3-Netzes von allen Rechnern in den Praktikumsräumen aus verwendet werden. Die Drucker werden über die Namen lw0, lw2 und lw3 angesprochen (mehr über das Auswählen eines Druckers später).
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Die Drucker können auch von Windows-Rechnern im Fachbereich aus über das Protokoll SMB angesprochen werden. !PostScript-Dateien versus Textdateien Im zentralen Bereich des Rechnerpools im FB3 (Gebäude MZH, 0. Ebene) stehen zwei schwarz-weiß Laserdrucker vom Typ Kyocera FS9530DN ({{{lw0}}} und {{{lw1}}}). Diese Drucker können von den Benutzern des FB3-Netzes von allen Rechnern in den Praktikumsräumen aus verwendet werden.
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Die Drucker lw0 bis lw3 sind !PostScript-Drucker und können deshalb nur Dateien in der Seitenbeschreibunssprache !PostScript drucken. Andere Dateien (insbesondere Textdateien, wie zum Beispiel Programmlistings) müssen daher nach !PostScript übersetzt werden. Dies kann im wesentlich auf zwei Arten geschehen:
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 * Die Datei kann einfach ausgedruckt werden; in diesem Fall wird sie vom Druckersystem automatisch nach !PostScript übersetzt.
 * Die Datei kann vor dem Ausdruck manuell nach !PostScript umgewandelt werden. Dazu gibt es z.B. das UNIX-Kommando a2ps.
Die Drucker können auch von privaten Rechnern aus dem WLAN genutzt werden. Siehe dazu [[#DruckenausdemWLAN|Drucken aus dem WLAN]].
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Um zu erkennen, ob eine an den Drucker geschickte Datei schon als !PostScript vorliegt oder noch umgewandelt werden muß, analysiert das Druckersystem die erste Zeile jeder Datei. Falls die erste Zeile mit der Sequenz
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 . %! Auf {{{lw0}}} und {{{lw1}}} kann neben DIN A4 auch DIN A3 als Papierformat ausgewählt werden. Es wird dafür keine erhöhte [[#DieDruckseiten-Limitierung|Quota]] angerechnet.
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beginnt, wird die Datei als !PostScript-Datei angesehen und direkt an den Drucker weitergeleitet (typische !PostScript-Dateien beginnen übrigens in der Regel mit der Sequenz %!PS-Adobe-3.0). Falls eine Datei nicht mit den beiden Zeichen %! beginnt, wird die Datei (falls möglich) nach !PostSript umgewandelt. Die automatische Umwandlung nach !PostScript wird unterstützt für Textdateien sowie eine Reihe anderer Dateiformate.
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== Probleme mit ungewöhnlichen PostScript-Dateien ==
Gelegentlich beginnen !PostScript-Dateien nicht unmittelbar mit der Sequenz %!, insbesondere auf PCs generierte Dateien. Dies führt dazu, daß der !PostScript-Code als Text aufgefaßt und vom Druckersystem erneut nach !PostScript konvertiert wird. Das Ergebnis ist, daß der ursprüngliche !PostScript-Inhalt der Datei nicht vom Drucker interpretiert sondern ähnlich wie ein Programmlisting ausgedruckt wird.
== Drucken aus dem WLAN ==
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Um diese Papierverschwendung zu vermeiden, empfiehlt es sich, im Zweifelsfall vorher die jeweils erste Zeile von zu druckenden !PostScript-Dateien zu überprüfen. Siehe folgende Wiki-Seiten für das Einrichten von Druckern auf privaten Rechnern im WLAN:
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== Mehr zu !PostScript ==  * [[Dienste/Samba|Windows XP/Vista/7]]
 * [[Drucker/Windows8|Windows 8]]
 * [[Drucker/Windows10|Windows 10]]
 * [[Dienste/Samba|Linux]]
  * [[Drucker/Ubuntu|Ubuntu 12.10]]
 * [[Dienste/Samba|Mac OS X]]
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Ein manuelles oder automatisches Konvertieren von Textdateien nach !PostScript ist oft gar nicht erforderlich, da alle modernen Textsysteme bereits !PostScript erzeugen. Auch Anwendungen wie Emacs oder Web-Browser können E-Mails, News-Artikel, Web-Seiten und ähnliches im !PostScript-Format erzeugen.

Zum Anzeigen von !PostScript-Dateien auf dem Bildschirm (im Window-System) gibt es in UNIX unter anderem das Kommando gv. Zum Bearbeiten von !PostScript-Dateien vor dem Ausdrucken stehen unter anderem die Kommandos pstops und psselect zur Verfügung; hiermit können zum Beispiel einzelne Seiten aus einem größeren Dokument zum Drucken entnommen werden.

== Auswählen eines Druckers ==

Drucker werden in UNIX über ihre Namen angesprochen, also z.B. lw0. Dabei gibt es drei Möglichkeiten, einen Drucker auszuwählen:

Erstens: Alle UNIX-Kommandos zum Ansprechen von Druckern haben eine Option -Pdruckername, also zum Beispiel

 . -Plw2

Zweitens: Wird die Option -P weggelassen, wird der Wert der Environment-Variablen ``PRINTER'' als Druckername genommen (falls vorhanden). Diese Variable wird typischerweise im ".bash_profile" gesetzt (um einen Default-Drucker permanent festzulegen), oder auch manuell während der Login-Sitzung, zum Beispiel durch Aufruf von ''

 . export PRINTER=lw2

''Drittens: Falls weder -P angegeben noch PRINTER gesetzt ist, wird ein von den Systemadministratoren ausgewählter Default-Drucker genommen, in diesem Fall lw0.
Zeile 47: Zeile 32:
Ein Aufruf des UNIX-Kommandos lpr ist die einfachste Möglichkeit, eine Datei zu drucken. Das Kommando akzeptiert ein oder mehrere Dateien als Argumente; falls keine Datei angegeben wird, liest lpr wie in UNIX üblich die Standard-Eingabe (also z.B. aus einer Pipe):  Ein Aufruf des UNIX-Kommandos {{{lpr}}} ist die einfachste Möglichkeit, eine Datei zu drucken. Das Kommando akzeptiert ein oder mehrere Dateien als Argumente; falls keine Datei angegeben wird, liest {{{lpr}}} wie in UNIX üblich die Standard-Eingabe (also z.B. aus einer Pipe):
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 . lpr file1.ps file1.ps psselect -p1-3 file.ps | lpr -Plw2 {{{
lpr file1.ps file1.ps
psselect -p1-3 file.ps | lpr -Plw1
}}}
Zeile 51: Zeile 39:
Achtung: Das Kommando a2ps zum manuellen Konvertieren von Text nach !PostScript leitet seine Ausgabe automatisch an lpr weiter (falls nicht anders angegeben).  (!) '''Achtung:''' Das Kommando {{{a2ps}}} zum manuellen Konvertieren von Text nach !PostScript leitet seine Ausgabe automatisch an {{{lpr}}} weiter (falls nicht anders angegeben).

Zeile 55: Zeile 45:
Zum Papiersparen gibt es neben dem Vermeiden von unnötigen Ausdrucken zwei Möglichkeiten: doppelseitiges Drucken und das (verkleinerte) Drucken mehrerer logischer Seiten auf eine physische Seite. Alle Drucker sind mit einer Duplex-Einheit ausgestattet und unterstützen daher doppelseitiges Drucken (dies ist die Grundeinstellung). Verkleinertes Drucken ist auf allen !PostScript-Druckern möglich.  Zum Papiersparen gibt es neben dem Vermeiden von unnötigen Ausdrucken zwei Möglichkeiten: doppelseitiges Drucken und das (verkleinerte) Drucken mehrerer logischer Seiten auf eine physische Seite. Alle Drucker sind mit einer Duplex-Einheit ausgestattet und unterstützen daher doppelseitiges Drucken (dies ist die Grundeinstellung). Verkleinertes Drucken ist auf allen !PostScript-Druckern möglich.
Zeile 59: Zeile 49:
lpr -PDrucker {{{
lpr -PDrucker
     -o landscape # Querformat
Zeile 61: Zeile 53:
 . -o landscape # Querformat -o sides=one-sided # einseitig -o sides=two-sided-long-edge # duplex aufrecht -o sides=two-sided-short-edge # duplex quer -o number-up=2 # 2 Seiten auf eine (quer) -o number-up=4 # 4 Seiten auf eine (aufrecht)      -o sides=one-sided # einseitig
Zeile 63: Zeile 55:
Beispiele:      -o sides=two-sided-long-edge # duplex aufrecht

     -o sides=two-sided-short-edge # duplex quer


     -o number-up=2 # 2 Seiten auf eine (quer)

     -o number-up=4 # 4 Seiten auf eine (aufrecht)
}}}



__Beispiele:__
Zeile 67: Zeile 71:
 . lpr -o sides=two-sided-long-edge datei.ps {{{
lpr -o sides=two-sided-long-edge datei.ps
}}}
Zeile 71: Zeile 77:
 . lpr -o sides=one-sided -o landscape {{{
lpr -o sides=one-sided -o landscape
}}}
Zeile 75: Zeile 83:
 . lpoptions -d Drucker # Festlegen des Defaultdruckers lpoptions -o media=A4 -o landscape=false -o sides=two-sided-long-edge {{{
lpoptions -d <Drucker> # Festlegen des Defaultdruckers
lpoptions -o media=A4 -o landscape=false -o sides=two-sided-long-edge
}}}
Zeile 77: Zeile 88:
lpoptions speichert dauerhaft die festgelegten Einträge in der Datei $(HOME)/.lpoptions mit dem folgenden Inhalt: {{{lpoptions}}} speichert dauerhaft die festgelegten Einträge in der Datei {{{~/.cups/lpoptions}}} mit dem folgenden Inhalt:
Zeile 79: Zeile 90:
 . Default Drucker media=A4 landscape=false sides=two-sided-long-edge {{{
Default <Drucker> media=A4 landscape=false sides=two-sided-long-edge
}}}
Zeile 83: Zeile 96:
 . lpoptions -p Drucker -o ... -o ... {{{
lpoptions -p <Drucker> -o ... -o ...
}}}

Zeile 87: Zeile 104:
Um die gleichzeitige Benutzung eines Druckers von mehreren Rechnern und durch mehrere Benutzer zu ermöglichen, schickt lpr die zu druckenden Dateien nicht direkt zum jeweiligen Drucker, sondern hängt sie zunächst an eine Wartenschlange (Printer-Queue) an. Jeder Drucker hat seine eigene Queue mit Druckaufträgen (Printer-Jobs). Ein auf dem Server-Rechner laufender Printer-Dämon entfernt dann die Jobs der Reihe nach aus der Queue und schickt sie zum Drucker. Anzeigen der Drucker-Queue Druckaufträge gehen nicht direkt an die Drucker, sondern zunächst an den zentralen [[http://cups.org/|CUPS-Server]] {{{printerhost.informatik.uni-bremen.de}}}. Werden mehrere Aufträge gleichzeitig gestartet, werden die Aufträge in die Warteschlange (Printer-Queue) des jeweiligen Druckers eingereiht, die nach und abgearbeitet wird. Jeder Drucker hat seine eigene Queue mit Druckaufträgen (Jobs). Diese Warteschlangen von {{{lw0}}} und {{{lw1}}} auf {{{printerhost}}} werden auch auf einem Monitor neben den Druckern angezeigt.
Zeile 89: Zeile 106:
Mit dem UNIX-Kommando lpq kann der Inhalt einer Drucker-Queue angezeigt werden. lpq listet die Drucker-Jobs in der Reihenfolge des Eintreffens auf, jeweils mit dem Dateinamen, dem Eigentümer, der Größe, einer eindeutigen Jobnummer, sowie weiteren Angaben. Aufrufbeispiel: Neben der zentralen Warteschlange gibt es noch eine Warteschlange auf jedem der [[praktikumspool|Pool-Rechner]] bzw. eine gemeinsame Warteschlange für alle Rechner im Windows-Pool. Diese lokale Warteschlange wird ebenfalls nach und nach abgearbeitet, sodass der zentrale Druckerserver nur den jeweils aktiven Druckauftrag in seiner Warteschlange hat. Das sorgt für eine faire Verteilung beim Drucken und verhindert, dass einzelne Benutzer die Drucker für lange Zeit blockieren.
Zeile 91: Zeile 108:
 . lpq -Plw2 Mit dem UNIX-Kommando {{{lpq}}} kann der Inhalt einer Drucker-Queue angezeigt werden. {{{lpq}}} listet die Jobs in der Reihenfolge des Eintreffens auf, jeweils mit dem Dateinamen, dem Eigentümer, der Größe und einer eindeutigen Job-ID. Aufrufbeispiel:
Zeile 93: Zeile 110:
== Killen eines Druckauftrags == {{{
lpq -Plw1
}}}
Zeile 95: Zeile 114:
Mit dem Kommando lprm können Druckaufträge von ihrem Eigentümer aus der Drucker-Queue entfernt werden. Falls ein Auftrag gerade zum Drucker geschickt wird (aktiver Job), wird der Druckvorgang abgebrochen, allerdings werden eventuell noch einige Seiten fertiggedruckt, die schon im Drucker gepuffert sind. /!\ '''Achtung:''' Durch einen Unterschied der CUPS-Versionen zwischen den Linux-Rechnern und {{{printerhost}}}, kann man auf den x-Rechnern momentan nur die lokale Warteschlange auflisten.
Zeile 97: Zeile 116:
Die einfachste Möglichkeit zum Killen von Druckaufträgen ist ein Aufruf von lprm mit den jeweiligen Jobnummern:
Zeile 99: Zeile 117:
 . lprm 15 lprm -Plw2 27 28 29
Zeile 101: Zeile 118:
Die Jobnummer kann durch einen Aufruf von lpq ermittelt werden. Weitere Möglichkeiten zum Auswählen von Druckaufträgen mit lprm sind in der Manual-Page des Kommandos beschrieben. == Abbrechen eines Druckauftrags ==

=== Linux/Mac ===

Mit dem Kommando {{{lprm}}} können Druckaufträge von ihrem Eigentümer aus der Drucker-Queue entfernt werden. Falls ein Auftrag gerade zum Drucker geschickt wird (aktiver Job), wird der Druckvorgang abgebrochen, allerdings werden eventuell noch einige Seiten fertig gedruckt, die schon im Drucker gepuffert sind.

Die einfachste Möglichkeit zum Killen von Druckaufträgen ist ein Aufruf von {{{lprm}}} mit den jeweiligen Jobnummern:

{{{
lprm 15
lprm -Plw1 27 28 29
}}}

Die Jobnummer kann durch einen Aufruf von {{{lpq}}} ermittelt werden. Weitere Möglichkeiten zum Auswählen von Druckaufträgen mit {{{lprm}}} sind in der Manual-Page des Kommandos beschrieben.


=== Windows ===

Unter Windows sollte man Druckaufträge über die Warteschlange des jeweiligen Druckers abbrechen können. Dazu kann man einfach über "{{{Start -> Geräte und Drucker}}}" die Übersicht der verfügbaren Drucker aufrufen und dort einen Doppelklick auf den gewünschten Druckernamen machen.


=== CUPS-Webinterface ===

Alternativ kann direkt auf das Webinterface des CUPS-Servers zugegriffen werden. Auf dem Webinterface werden alle aktiven Jobs angezeigt und können dort pausiert, entfernt oder auf einen anderen Drucker verschoben werden. Wenn man einen Job verändern möchte, wird man zunächst aufgefordert sich anzumelden, da nur der Besitzer eines Jobs diesen manipulieren kann.

 [[https://printerhost.informatik.uni-bremen.de:631/jobs/]]

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Wegen der knappen Haushaltsmittel für Papier und Drucker-Verbrauchsmaterial und als Anreiz zum sparsamen Drucken ist die Anzahl der Druckseiten pro Benutzer limitiert: Jedem Benutzer steht pro Semester zur Zeit ein Kontingent (Druck-Quota) von jeweils 300 Blatt zur Verfügung (Stand Ende 2003). Diese Limitierung gilt für die Drucker im zentralen Rechnerpool (und zwar für alle Drucker zusammen).  Wegen der knappen Haushaltsmittel für Papier und Drucker-Verbrauchsmaterial und als Anreiz zum sparsamen Drucken ist die Anzahl der Druckseiten pro Benutzer limitiert: Jedem Benutzer steht pro Semester zur Zeit ein Kontingent (Druck-Quota) von jeweils 300 Blatt zur Verfügung (Stand Ende 2003). Diese Limitierung gilt für die Drucker im zentralen Rechnerpool (und zwar für alle Drucker zusammen).
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Das aktuell gültige Limit, die schon verbrauchten Seiten sowie der verbleibende Rest können mit dem Kommando pacc angezeigt werden. Das aktuell gültige Limit, die schon verbrauchten Seiten sowie der verbleibende Rest können mit dem Kommando
{{{
pacc
}}}
angezeigt werden.
Zeile 109: Zeile 157:
Da das Drucken farbiger Seiten einen deutlich höheren Kostenaufwand verursacht als das Drucken in Schwarz-Weiß, werden für jede Seite, die auf dem Farb-Laserdrucker (lw3) ausgedruckt wird, 4 Seiten vom Kontingent abgezogen (Stand Juli 2004). In anderen Worten: Das Drucken auf diesem Drucker ist viermal so teuer wie die Benutzung eines Schwarz-Weiß-Druckers. Wird ein Druckauftrag mit {{{lprm}}} abgebrochen, werden nur die bis dahin tatsächlich gedruckten Seiten berechnet. Beim Entfernen eines noch nicht bearbeiteten Auftrags aus der Printer-Queue werden keine Seiten berechnet.
Zeile 111: Zeile 159:
Wird ein Druckauftrag mit lprm abgebrochen, werden nur die bis dahin tatsächlich gedruckten Seiten berechnet. Beim Entfernen eines noch nicht bearbeiteten Auftrags aus der Printer-Queue werden keine Seiten berechnet. Wer einen erhöhten Bedarf an Druckseiten hat, kann die Limitierung auf (formlosen) schriftlichen Antrag eines Hochschullehrers durch die zentralen Techniker hochsetzen lassen. Diplomarbeiten, Ausdrucke für projektbezogene Arbeiten und ähnliches sollten auf den Druckern der betreuenden Arbeitsgruppen und der Projekte gedruckt werden (falls vorhanden).
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Wer einen erhöhten Bedarf an Druckseiten hat, kann die Limitierung auf (formlosen) schriftlichen Antrag eines Hochschullehrers durch die zentralen Techniker hochsetzen lassen. Diplomarbeiten, Ausdrucke für projektbezogene Arbeiten und ähnliches sollten auf den Druckern der betreuenden Arbeitsgruppen und der Projekte gedruckt werden (falls vorhanden). === Berechnung der Quota ===

Angerechnet werden alle bedruckten Seiten eines Blattes. Ein doppelseitiger Druck wird also als zwei Seiten an die Quota angerechnet.

Zur Berechnung der abzuziehenden Seiten werden vor und nach jedem Druckauftrag die internen Seitenzähler der Drucker abgefragt. Es wird also nur angerechnet, was auch aus den Druckern gekommen ist.
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Beim Drucken sehr großer Jobs kann es auf einzelnen Rechner zu einem Überlauf des Spool-Verzeichnisses kommen (Meldung file system full; der Job wird nicht oder nicht korrekt gedruckt). In diesem Fall bitte den Technikern Bescheid sagen!
Zeile 117: Zeile 171:
Beim Drucken sehr großer Jobs kann es auf einzelnen Rechner zu einem Überlauf des Spool-Verzeichnisses kommen (Meldung file system full; der Job wird nicht oder nicht korrekt gedruckt). In diesem Fall bitte den Technikern Bescheid sagen!

Die beste Lösung ist, auf das Drucken sehr großer Jobs wenn möglich zu verzichten; so wird Papier gespart, und das persönliche Druckseiten-Konto wird geschont. 
Die beste Lösung ist, auf das Drucken sehr großer Jobs wenn möglich zu verzichten; so wird Papier gespart, und das persönliche Druckseiten-Konto wird geschont.
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Beim Drucken großer Dateien sollte die lpr-Option -s benutzt werden. In diesem Fall arbeitet ``lpr'' mit einem symbolischen Link auf das zu druckende File, anstatt es in das Spool-Verzeichnis zu kopieren (das File darf dann aber erst nach erfolgtem Ausdruck gelöscht oder geändert werden). Beim Drucken großer Dateien sollte die {{{lpr}}}-Option {{{-s}}} benutzt werden. In diesem Fall arbeitet {{{lpr}}} mit einem symbolischen Link auf das zu druckende File, anstatt es in das Spool-Verzeichnis zu kopieren (das File darf dann aber erst nach erfolgtem Ausdruck gelöscht oder geändert werden).  
Zeile 125: Zeile 177:
Beim Drucken großer Datenmengen aus einer Anwendung (z.B. WWW-Browser) kann der Umweg über eine Datei sinnvoll sein, die dann mit lpr -s zum Drucker geschickt werden kann.  ''Beim Drucken großer Datenmengen aus einer Anwendung (z.B. WWW-Browser) kann der Umweg über eine Datei sinnvoll sein, die dann mit {{{lpr -s}}} zum Drucker geschickt werden kann.''
Zeile 129: Zeile 182:
Bitte greift bei Papierstaus, bei leerem Papierzufuhrfach und bei anderen Störungen der Drucker nicht auf eigene Faust ein (z.B. durch Ausschalten oder Öffnen der Drucker), sondern sagt den technischen Mitarbeitern Bescheid. Wer in Zukunft gerne selbst Papier nachlegen und einfache Störungen beseitigen möchte, kann sich die Bedienung der Drucker erklären lassen. ''Bitte greift bei Papierstaus, bei leerem Papierzufuhrfach und bei anderen Störungen der Drucker nicht auf eigene Faust ein (z.B. durch Ausschalten oder Öffnen der Drucker), sondern sagt den technischen Mitarbeitern Bescheid. Wer in Zukunft gerne selbst Papier nachlegen und einfache Störungen beseitigen möchte, kann sich die Bedienung der Drucker erklären lassen. ''


== Was tun, wenn das Papier / der Toner alle ist? ==
Wenn das Verbrauchsmaterial bei einem der zentralen Drucker aufgebraucht sein sollte, wendet euch bitte an die zentralen Techniker in Ebene 0(*), oder schickt eine E-Mail an service@informatik.uni-bremen.de.

(*)
Ein entsprechender Aushang mit Telefonnummern sollte in den Praktikumsräumen aushängen.

Drucken im Rechnerpool des FB3

Dieser Text beschreibt die Benutzung der öffentlichen Drucker im zentralen Rechnerpool am Fachbereich 3. Die meisten Informationen und Hinweise gelten aber auch für die anderen (dezentralen) Drucker in den Arbeitsgruppen und Projekten des Fachbereichs.

Öffentliche Drucker im Rechnerpool

Im zentralen Bereich des Rechnerpools im FB3 (Gebäude MZH, 0. Ebene) stehen zwei schwarz-weiß Laserdrucker vom Typ Kyocera FS9530DN (lw0 und lw1). Diese Drucker können von den Benutzern des FB3-Netzes von allen Rechnern in den Praktikumsräumen aus verwendet werden.

Die Drucker können auch von privaten Rechnern aus dem WLAN genutzt werden. Siehe dazu Drucken aus dem WLAN.

Auf lw0 und lw1 kann neben DIN A4 auch DIN A3 als Papierformat ausgewählt werden. Es wird dafür keine erhöhte Quota angerechnet.

Drucken aus dem WLAN

Siehe folgende Wiki-Seiten für das Einrichten von Druckern auf privaten Rechnern im WLAN:

Drucken mit dem Kommando lpr

Ein Aufruf des UNIX-Kommandos lpr ist die einfachste Möglichkeit, eine Datei zu drucken. Das Kommando akzeptiert ein oder mehrere Dateien als Argumente; falls keine Datei angegeben wird, liest lpr wie in UNIX üblich die Standard-Eingabe (also z.B. aus einer Pipe):

lpr file1.ps file1.ps
psselect -p1-3 file.ps | lpr -Plw1

(!) Achtung: Das Kommando a2ps zum manuellen Konvertieren von Text nach PostScript leitet seine Ausgabe automatisch an lpr weiter (falls nicht anders angegeben).

Papiersparendes Drucken

Zum Papiersparen gibt es neben dem Vermeiden von unnötigen Ausdrucken zwei Möglichkeiten: doppelseitiges Drucken und das (verkleinerte) Drucken mehrerer logischer Seiten auf eine physische Seite. Alle Drucker sind mit einer Duplex-Einheit ausgestattet und unterstützen daher doppelseitiges Drucken (dies ist die Grundeinstellung). Verkleinertes Drucken ist auf allen PostScript-Druckern möglich.

Um diese Funktionen zu nutzen, bietet lpr eine Reihe von Optionen.

lpr -PDrucker 
     -o landscape                        # Querformat

     -o sides=one-sided                  # einseitig

     -o sides=two-sided-long-edge        # duplex aufrecht

     -o sides=two-sided-short-edge       # duplex quer


     -o number-up=2                      # 2 Seiten auf eine (quer)

     -o number-up=4                      # 4 Seiten auf eine (aufrecht)

Beispiele:

Doppelseitiges Drucken aufrecht:

lpr -o sides=two-sided-long-edge datei.ps

Einseitiges Drucken im Querformat:

lpr -o sides=one-sided -o landscape

Dauerhafte Festlegung der Druckoptionen:

lpoptions -d <Drucker>     # Festlegen des Defaultdruckers 
lpoptions -o media=A4 -o landscape=false -o sides=two-sided-long-edge

lpoptions speichert dauerhaft die festgelegten Einträge in der Datei ~/.cups/lpoptions mit dem folgenden Inhalt:

Default <Drucker> media=A4 landscape=false sides=two-sided-long-edge

Weitere Drucker können wie folgt hinzugefügt werden:

lpoptions -p <Drucker> -o ... -o ...

Die Drucker-Queue

Druckaufträge gehen nicht direkt an die Drucker, sondern zunächst an den zentralen CUPS-Server printerhost.informatik.uni-bremen.de. Werden mehrere Aufträge gleichzeitig gestartet, werden die Aufträge in die Warteschlange (Printer-Queue) des jeweiligen Druckers eingereiht, die nach und abgearbeitet wird. Jeder Drucker hat seine eigene Queue mit Druckaufträgen (Jobs). Diese Warteschlangen von lw0 und lw1 auf printerhost werden auch auf einem Monitor neben den Druckern angezeigt.

Neben der zentralen Warteschlange gibt es noch eine Warteschlange auf jedem der Pool-Rechner bzw. eine gemeinsame Warteschlange für alle Rechner im Windows-Pool. Diese lokale Warteschlange wird ebenfalls nach und nach abgearbeitet, sodass der zentrale Druckerserver nur den jeweils aktiven Druckauftrag in seiner Warteschlange hat. Das sorgt für eine faire Verteilung beim Drucken und verhindert, dass einzelne Benutzer die Drucker für lange Zeit blockieren.

Mit dem UNIX-Kommando lpq kann der Inhalt einer Drucker-Queue angezeigt werden. lpq listet die Jobs in der Reihenfolge des Eintreffens auf, jeweils mit dem Dateinamen, dem Eigentümer, der Größe und einer eindeutigen Job-ID. Aufrufbeispiel:

lpq -Plw1

/!\ Achtung: Durch einen Unterschied der CUPS-Versionen zwischen den Linux-Rechnern und printerhost, kann man auf den x-Rechnern momentan nur die lokale Warteschlange auflisten.

Abbrechen eines Druckauftrags

Linux/Mac

Mit dem Kommando lprm können Druckaufträge von ihrem Eigentümer aus der Drucker-Queue entfernt werden. Falls ein Auftrag gerade zum Drucker geschickt wird (aktiver Job), wird der Druckvorgang abgebrochen, allerdings werden eventuell noch einige Seiten fertig gedruckt, die schon im Drucker gepuffert sind.

Die einfachste Möglichkeit zum Killen von Druckaufträgen ist ein Aufruf von lprm mit den jeweiligen Jobnummern:

lprm 15
lprm -Plw1 27 28 29

Die Jobnummer kann durch einen Aufruf von lpq ermittelt werden. Weitere Möglichkeiten zum Auswählen von Druckaufträgen mit lprm sind in der Manual-Page des Kommandos beschrieben.

Windows

Unter Windows sollte man Druckaufträge über die Warteschlange des jeweiligen Druckers abbrechen können. Dazu kann man einfach über "Start -> Geräte und Drucker" die Übersicht der verfügbaren Drucker aufrufen und dort einen Doppelklick auf den gewünschten Druckernamen machen.

CUPS-Webinterface

Alternativ kann direkt auf das Webinterface des CUPS-Servers zugegriffen werden. Auf dem Webinterface werden alle aktiven Jobs angezeigt und können dort pausiert, entfernt oder auf einen anderen Drucker verschoben werden. Wenn man einen Job verändern möchte, wird man zunächst aufgefordert sich anzumelden, da nur der Besitzer eines Jobs diesen manipulieren kann.

Die Druckseiten-Limitierung

Wegen der knappen Haushaltsmittel für Papier und Drucker-Verbrauchsmaterial und als Anreiz zum sparsamen Drucken ist die Anzahl der Druckseiten pro Benutzer limitiert: Jedem Benutzer steht pro Semester zur Zeit ein Kontingent (Druck-Quota) von jeweils 300 Blatt zur Verfügung (Stand Ende 2003). Diese Limitierung gilt für die Drucker im zentralen Rechnerpool (und zwar für alle Drucker zusammen).

Das aktuell gültige Limit, die schon verbrauchten Seiten sowie der verbleibende Rest können mit dem Kommando

pacc

angezeigt werden.

Wird ein Druckauftrag mit lprm abgebrochen, werden nur die bis dahin tatsächlich gedruckten Seiten berechnet. Beim Entfernen eines noch nicht bearbeiteten Auftrags aus der Printer-Queue werden keine Seiten berechnet.

Wer einen erhöhten Bedarf an Druckseiten hat, kann die Limitierung auf (formlosen) schriftlichen Antrag eines Hochschullehrers durch die zentralen Techniker hochsetzen lassen. Diplomarbeiten, Ausdrucke für projektbezogene Arbeiten und ähnliches sollten auf den Druckern der betreuenden Arbeitsgruppen und der Projekte gedruckt werden (falls vorhanden).

Berechnung der Quota

Angerechnet werden alle bedruckten Seiten eines Blattes. Ein doppelseitiger Druck wird also als zwei Seiten an die Quota angerechnet.

Zur Berechnung der abzuziehenden Seiten werden vor und nach jedem Druckauftrag die internen Seitenzähler der Drucker abgefragt. Es wird also nur angerechnet, was auch aus den Druckern gekommen ist.

Probleme mit großen Druckjobs

Beim Drucken sehr großer Jobs kann es auf einzelnen Rechner zu einem Überlauf des Spool-Verzeichnisses kommen (Meldung file system full; der Job wird nicht oder nicht korrekt gedruckt). In diesem Fall bitte den Technikern Bescheid sagen!

Die beste Lösung ist, auf das Drucken sehr großer Jobs wenn möglich zu verzichten; so wird Papier gespart, und das persönliche Druckseiten-Konto wird geschont.

Andere Maßnahmen:

Beim Drucken großer Dateien sollte die lpr-Option -s benutzt werden. In diesem Fall arbeitet lpr mit einem symbolischen Link auf das zu druckende File, anstatt es in das Spool-Verzeichnis zu kopieren (das File darf dann aber erst nach erfolgtem Ausdruck gelöscht oder geändert werden).

Beim Drucken großer Datenmengen aus einer Anwendung (z.B. WWW-Browser) kann der Umweg über eine Datei sinnvoll sein, die dann mit lpr -s zum Drucker geschickt werden kann.

Bedienung der Drucker

Bitte greift bei Papierstaus, bei leerem Papierzufuhrfach und bei anderen Störungen der Drucker nicht auf eigene Faust ein (z.B. durch Ausschalten oder Öffnen der Drucker), sondern sagt den technischen Mitarbeitern Bescheid. Wer in Zukunft gerne selbst Papier nachlegen und einfache Störungen beseitigen möchte, kann sich die Bedienung der Drucker erklären lassen.

Was tun, wenn das Papier / der Toner alle ist?

Wenn das Verbrauchsmaterial bei einem der zentralen Drucker aufgebraucht sein sollte, wendet euch bitte an die zentralen Techniker in Ebene 0(*), oder schickt eine E-Mail an service@informatik.uni-bremen.de.

(*) Ein entsprechender Aushang mit Telefonnummern sollte in den Praktikumsräumen aushängen.

Drucker_old (zuletzt geändert am 2020-06-18 09:57:45 durch manal)